Effektiv und schön: Module der X-Series-MICROMORPH mit ausgezeichnetem Kosten-Nutzen-Verhältnis.
Zum Vergleich: Wäre die Tandemzelle ein Harry-Potter-Band, machte die Dicke der Licht absorbierenden Schichten gerade einmal ein Drittel einer Seite aus.
Photovoltaik - Innovation für große Flächen
Inventux Dünnschichtmodule
Auf der Intersolar im Juni 2009 präsentierte die Berliner Inventux Technologies AG erstmals ein in Serie gefertigtes mikromorphes Dünnschichtmodul mit 120 Watt Leistung.
Das ist auch für Nordhessen spannend: Denn unter realen Umweltbedingungen ist die Performance von mikromorphen Dünnschichtmodulen deutlich höher als bei herkömmlichen kristallinen Modulen, versichert der Hersteller.
Mehr Energie bei diffuser Einstrahlung
Photovoltaikmodule der X-Series-MICROMORPH bestehen aus einer amorphen und einer mikrokristallinen Siliziumschicht. Die mikromorphe Tandemstruktur der Inventux-Module nimmt ein besonders breites Lichtspektrum auf und liefert bei diffuser Einstrahlung mehr Energie als kristalline Module.
Inventux Tandemzelle aus amorphem Silizium
Die Inventux Technologies AG entwickelt und produziert Photovoltaikmodule mit Absorbern aus amorphem und mikrokristallinem Silizium. Amorphes und mikrokristallines Silizium bieten sich für die Kombination in einer Tandemsolarzelle an, da die unterschiedlichen Bandabstände eine bessere Ausnutzung der Sonnenstrahlung ermöglichen und die Herstellung in derselben Technologie erfolgen kann. Die Kombination einer amorphen mit einer mikrokristallinen Zelle wird als mikromorphe Zelle bezeichnet. Die mikromorphe Zelle ist somit die konsequente Weiterentwicklung und Optimierung der Tandemzelle aus amorphem Silizium und hat insbesondere durch die sehr hohe spektrale Akzeptanz das höchste Wirkungsgradpotential der siliziumbasierten Dünnschicht-Photovoltaik.
Produktion der Absorberschichten
Die unterschiedlichen Schichten, welche das Inventux-Modul enthält, werden nacheinander in Superstratkonfiguration auf dem Frontglas abgeschieden. Das Frontglas hat hier eine doppelte Funktion, es dient als Trägermaterial für die dünnen Solarzellen und ist gleichzeitig Bestandteil der späteren Verkapselung des Bauelementes. Für die Produktion der Absorberschichten hat sich die plasmaunterstützte chemische Abscheidung (PECVD) aus gasförmigen Siliziumverbindungen durchgesetzt. Die Herstellung der Front- und Rückkontaktschichten (Transparente leitende Oxide – TCO) erfolgt in einem temperaturkontrollierten, chemischen Niederdruck-Beschichtungsverfahren (LPCVD).
Quelle: www.inventux.com

